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ALICIA HAMM

A female shaman from Argentina who was initiate as the „Bridge“ in her first initiation, Alicia follows the tradition of Indian tribes (Lakota and Hopi) from North America and also some from South America. Her most important teachers included Wallace Black Elk, Swift Deer, Brave Buffalo, the „Lord of the Winds“: the Inca master Don Eduardo, the mezteque-zapoteque teacher and healer Franco Gabriel Hernández and others.

At her workshops, she works with the Medicine wheel and the LakotaDreamSchool. She also works with the pendulum, with crystals, teaches aura cleansing by smoking with the sacred salvia and feathers, chakra opening, soul localization, meditation. Through these methods, she shows people how to transform and dissolve their blocks. She works in the traditional way, to honor the spirits and to heal and honor Mother Earth. Her approach is based upon the principle that says that she is only an instrument, the Bridge. She holds her seminars by channelling.

Through her healing, Alicia can localize our blocks precisely, dissolving them in a soft way, leading us into our centre, into connection with the forces of Nature, into our simplicity. She can strengthen our spiritual powers.

During the last years, she has been holding her seminars mainly in Austria and Germany. In the year 2006, Alicia has visited the CzechRepublic for the first time, and we will have a chance to encounter her at lectures and seminars in 2008 as well.

 

Schamanismus Die Wahrheit

 

tl_files/erdenseele/bilder/Online-Magazin 2014/HerzimBaumstamm.jpgMedizinfrau und Schamanin Alicia Hamm:

Talking Stick Zeremonie 

der Lakota Indianer

 In der Lakota Tradition gibt es ein Instrument, ein Werkzeug, das einer Institution gleich kommt: Es ist der Talking Stick, der Rede Stab, der benutzt wird um die Wahrheit vom Herz zu Herz zu kommunizieren. Es ist eine Zeremonie, die mit grossem Respekt geführt wird.


Wir sitzen in Kreis um ein Feuer. Das Feuer ist der Grosser Geist, Tunkashila, der Vater der Seele, und Seiner Gegenwart hilft uns im Licht und Klarheit der Liebe zu hören und zu sprechen. Wir haben einen Stock zum Rede Stab erklärt, möglicherweise hat er eine besondere Form und hat uns angesprochen um ihn auszusuchen, wir haben ihn geschmückt mit Kristallen und Federn, die für uns etwas bedeuten, mit eigene Gegenstände um unsere Verbindung zu ihm zu erstellen, oder womit wir uns inspiriet fühlten um ihm zu dem Instrument zu machen, der uns helfen würde die Wahrheit unseres Herzens ausdrücken zu können. Dann haben wir ihm über dem Feuer gehalten und gebeten, der Geist möge sich mit ihm verbinden und ihm eine Seele geben, dann haben wir ihn über den Salbeirauch gehalten und gebeten, diese Seele möge heilig und rein sein, weiss und leuchtend, ein Abgesandter des Geistes, der uns den Weg der Wahrheit zeigen wird.


So sitzen wir in dem Kreis um das Feuer und wiederholen die Grunsätze des Gesetzs der 4: “Wir sagen die Wahrheit von Herz zu Herz ohne Erwartung, ohne Vergleich, ohne Urteil und ohne Strafe durch den Rede Stab”. Dann beginnen wir zu sprechen, einer hat den Stab und er spricht, bis er (oder sie, den alle, die es wollen oder brauchen sind in dem Kreis, auch die Alten und die Kinder) fertig ist mit seiner Mitteilung, dann gibt er den Stab zu den Menschen, der zu seiner Linken sitzt, der dann spricht. Niemand kann sprechen bevor der Stab ihn erreicht, so hört er sehr intensiv und aufmerksam, den er muss die Antworten zu jedem einzelnen behalten, bis er an der Reihe ist. Jeder nimmt sich seiner Zeit um aus der Tiefe zu sprechen.


Aber manchmal verführen uns die Gefühle und es kann sein, dass jemand nicht das Gesetz achtet und sich ärgert und urteilt oder droht, Vorwürfe macht oder desgleichen. Dann steht jemand auf und nimmt ihm den Stab weg und geht mit ihm zum Feuer, warscheinlich ist das der älteste des Kreises. Er schwenkt den Stab über das Feuer und sagt: “Tunkashila! Dies ist nicht gesprochen worden in dem Geist der Liebe! Verzeih unseren Bruder und lass uns in Mitgefühl miteinander sprechen. Leite uns, Vater!”. Dann gibt er den Stab zurück demjenigen, dem er ihn weggenommen hatte. Und noch eine Runde wird gemacht. Mit jeder Runde ist das Gefühl tiefer und die Einheit grösser.

Black Elk sagte eines Tages: “Es gibt kein Ding, das wir ein Ding nennen könnten. Alles ist lebendig”.
Wenn das so ist, auch die Wahrheit ist lebendig.
Wir sagen Gott ist die Liebe, dann wer ist die Wahrheit?
Wir spüren sie, wir fühlen sie und wir merken, wenn sie fehlt, denn dann wir sind verwirrt, konfuss, die Klarheit ist weg und wir haben wie Nebel im Kopf. Wir brauchen sie und wir machen sie zur Bedingung unsere Beziehungen.


Sie ist die Basis des Vertrauens.

 

Jesus sagte “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”, für mich ist das eine Definition des “Ichs”. Mein Weg, mein Leben, das ist meine Wahrheit, und das ist was ich bin. Um diese Wahrheit auszudrucken habe ich diese Entscheidungen getroffen, bin ich diese Wege gegangen… Ich habe mich gesucht, mein Weg gesucht, ich versuchte ehrlich zu sein, mir selber treu, aber manchmal habe ich mich nicht richtig gehört, gespürt, habe mich verirrt… den Weg verloren in nicht ich, nicht Licht, im Dunkel… bis ich wieder meine Wahrheit fand und auch dieser Umweg ein Teil von mir würde, ein Teil meiner Wahrheit, ein Teil des Weges und eine Lektion, die ich lernen musste…

So, wer oder was ist die Wahrheit?
Das Licht im Herzen der Liebe? Ganz nah an das Selbst? Die Kraft die uns mit Gott vereint?

Ich kann nur von meiner Wahrheit sprechen, deine Wahrheit kann ich nur hören, versuchen wahrzunehmen, spüren, fühlen…

Wenn wir im Kreis ums Feuer sitzen und der Rede Stab schon manche Runde getan hat, fängt unsere Wahrheit an zu leuchten, dann du und ich sind wir und wir sind eins…

Wir sind Wahrheits Suchende seit beginn der Zeit.
Mögen sich viele um das Feuer treffen um sie gemeinsam zu finden.
Mögen sie in Geist der Wahrheit eines Tages in Frieden miteinander leben können.

Alicia Hamm 

2014: Meine Zeit mit mir

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MEINE ZEIT MIT MIR SELBST

MEIN SELBST IST MEIN ZUGANG ZUM GROSSEN GEIST DEINE GEGENWART IN MIR, QUELLE ALLER SEINS

Wenn du dich anschaust, dich urteilst und kritisierst, mit wessen Augen schaust du dich an?
Würdest du dich mit den Augen der Quelle anschauen, voller Liebe und Zärtlichkeit,
welcher Wohlsein dich erreicht!

 

DIE NEUE ZEIT

Ja! ich weiss. jeden tag muss ich auch kämpfen. die energie ist gerade so stark und wir müssen ständig aufpassen, weil die gedanken sich konekten. ich habe das gefühl von einem stromsturm. in der frühere zeit, wenn du dein kabel auf dem boden fallen gelassen hattest passierte nichts, aber jetzt, wenn du nicht aufpasst und dein kabel auf dem boden liegt, bekommst du die blitze, die auf dem boden schwirren. das ist es einfach, viel mehr strom. also muss du immer dein kabel und deine antenne in der richtige steckdose stecken haben. einfach. du schimpft nicht bei internet, wenn es ohne verbindung nicht funktioniert, sondern du verbindest dein gerät und dann suchst du dein programm. einfach. so musst du in die meditation gehen und alpha suchen bis es dir gelingt die Liebe und das Vertrauen zu spühren, zu atmen, ganz tief, und dann wieder anfangen zu programieren. heute morgen bei der meditation habe ich das gefühl gehabt, dass meine gedanken gefühle sind, und meine gefühle waren körperliche empfindungen... es ist so dicht... es sind Räume! ich gehe im geiste von einen dunklem zu einen hellen Raum! es reicht sich von links nach rechts zu wenden manchmal... zu spühren, wo ist das Licht? sich dahin wenden und der schatten ist hinter dir... einfach...

Die Gegenwart.
Mein Tag.
Heute.

Ich arbeite an meinem perfekten Tag. Ich lerne.
Als ich jung war dachte ich, dass ich eine Menge Tage hatte, mein Leben war voll von “morgens” wo ich meine Wünsche und Hoffnungen legte, und voll von “gesterns”, lang vergangene Tage wo ich mein Bedauern und meine Schuldgefühle hinein legte, aber auch meine liebe Erinnerungen von Momente die ich behalten wollte, ich hatte eine Menge Fotographien um sie wachzurufen. Meine Gegenwart war sehr dünn in jener Zeit, sie rannte schnell, ich musste mich sehr anstrengen um sie anzuhalten und besondere Momente zu geniessen. Als ich älter wurde und auch das Bewusstsein wuchs, versuchte ich zu lernen im Jetzt zu sein, zu meditieren, mich selber zu fühlen und meinen Weg zu finden. In dieser Zeit “Heute” war wie ein Loch im Kalender, die Tage hatten Namen und ein Montag war nie wie ein Samstag, aber dieser “Heute” war immer! Jetzt, als alte Frau, erkenne ich: Es ist immer dieser einen langenTag gewesen, der jeden Morgen neu anfängt, alles ist in ihm, Hoffnung und Erinnerung in diesem Heute, und ich habe aller Zeit der Ewigkeit um mein Heute GUT zu machen. Gut ist Gott so nah!

 

MEINE ZEIT MIT MIR
MEINE ZEIT MIT MIR SELBST
MEIN SELBST IST MEIN ZUGANG ZU GOTT


Das kollektiv Unbewusste ist oft von Angst geprägt, viele Bilder, die ich in mir finde, sind nicht mein. Viele sind in unseren kollektiven Vergangenheit entstanden… andere sind meine persönliche Erfahrungen…


Wenn ich in mir etwas finde, was kollektiv entstanden ist und es reinige, verändere und heile, dann verändere ich auch das Kollektive Bild dazu.

 

DU: GROSSER GEIST, MUTTER ERDE, VATER-MUTTER, URSPRUNG UND QUELLE DES SEINS, DES BEWUSST-SEINS
Deine Gegenwart in mir.

 

Mein Gegenüber: Du. Mensch. Mein Verwandter.
Je mehr ich erkenne, dass ich mich nicht kenne, um so mehr weiss ich, dass ich nicht weiss, wer DU bist…


Je mehr ich mich erkenne, um so mehr kann ich dich erkennen in deiner Eigenart, dich sehen ohne Projektion meinerseits. 

 

JEDE HEILUNG IST SELBSTHEILUNG

 Alicia Hamm

tl_files/erdenseele/OM/April12/Bilder/Alicia-Hamm.jpgAlicia Hamm -international bekannte Schamanin und Medizinfrau
Die Neue Zeit 2013: LichtSamen pflanzen


Alicia Hamm ist eine südamerikanische Guarani-Indianerin und hat bei verschiedenen Indianerstämmen (Lakota, Hopi-Indianer) gelebt. Sie wurde auch von diesen und ihren spirituellen Lehrern und Meistern, u.a. die berühmten Schamanen Black Elk, Francisco Gabriel Hermandez, The Lord of the Winds, Swift Dear, Sun Bear eingeweiht. Die Schamanin und Medizinfrau Alicia hält ihre gechannelten Vorträge, Einzelsitzungen, Hochzeits-/Taufrituale und Seminare auf Deutsch.

Zeitqualität des Jahres 2013:
Da ist es wo wir jetzt stehen, am Anfang der Neuen Zeit, mit den Ruinen der alten Zeit um uns, und mit unserem wunder-vollen Leben mittendrin.
Wie wenn wir in einer unbekannten Landschaft gelandet sind, müssen wir hier auch uns neu orientieren. Nun ist es keine Landschaft, es ist eine Neue Zeit. 
 
Viel Kraft. Viel Licht.

Der Schatten wird deutlicher, alles kommt ans Licht.
Wie sollen wir uns nun bei diesem neuen Licht und der neuen Zeitqualität orientieren?
Wenn wir uns gerufen, berufen fühlen, aktiv das Neue mitzugestalten, dann fangen wir mit der Schwingung an. Wir harmonisieren unsere Schwingung mit unserer inneren Sehnsucht nach Harmonie und Schönheit, wir fangen an das zu leben, wovon wir geträumt haben.
Die neue Schwingung ist zu spüren, wie auch das Unbehagen in den alten Mustern. Es bringt aber wenig, es nach Außen zu schreien, es ist wirkungsvoller, es nach innen zu rufen.

Es geht ja darum, den All-Tag zu heiligen.
Heilig kochen, heilig waschen, heilig reden, heilig schweigen.
Heilen heißt heiligen.
Heilig bedeutet „Mit Gott“, „Von Gott“,„Göttlich“.

Schamanismus bedeutet, dass der Schamane mit dem Geist arbeitet, alles als lebendig betrachtet, den Geist, die Seele in Allem sieht.
Die Materie als Mater, Mutter erkennt. Von allem und jedem Intelligenz erwartet, nicht nur vom Menschen.
Wir sind die Licht-Samen und die Licht-Träger.
Es ist erstens eine Arbeit mit dem Selbst: Selbstannahme, Selbstrespekt, Selbstliebe, Selbstentfaltung, Selbständigkeit, Selbstverantwortung, Selbstheilung... Selbstheilig.

Die Welt ist ein Spiegel. Wir sehen unsere eigene Projektion in ihr. Die Projektionen unseres Selbst.
Was wir haben ist unser Tag, unser Heute. 
Und wir haben uns selbst. Das ist in unsere Macht. Die Innere Macht. Jetzt ist die Zeit, diese Macht zu übernehmen und zu „machen“. 
Ändern wir uns selbst, so ändert sich die Welt.
Der Weg fängt innen an. Hier. Jetzt.
Wir schreiben die neue Geschichte der Menschheit. Wir stehen vor einem leeren Blatt, wir entscheiden, ob wir das Alte wiederholen wollen, oder ob wir etwas neues versuchen: 
Selbst zu sein, genau das, was wir wirklich sind: Lichtwesen, die das Paradies auf Erden in Liebe erleben wollen.
Wesen, die hierher gekommen sind, um zu expandieren, Erfahrungen zu machen, Bewusstsein zu erweitern, Form zu erleben und neu zu erschaffen, zu kreieren, sich in der neuen Erfahrung neu zu entdecken, unter unbekannten Bedingungen sich tiefer kennen zu lernen, neue Formen der Liebe und der Manifestation in dieser Ebene der unzähligen Möglichkeiten zu genießen und unsere Kräfte und Mächte ausprobieren zu können in Freiheit....

Jede(r) sollte die Zeit anhalten für eine Weile, innehalten, in sich gehen, sein Licht suchen und sich fragen: 
Was will ich denn eigentlich? Was tue ich hier? War es das? Ist es das, was ich wollte, was ich gesucht habe?
Die Wendung ist da, aber jeder kann entscheiden, ob er sich wenden lässt, oder ob er sein Leben auf andere Bahnen bringt, wo das Allgemeine noch nicht war. Um diese Aufgabe zu verwirklichen haben wir lange Jahre gelernt und beherrschen heute viele spirituelle Werkzeuge. Jetzt handelt es sich um die An-Wendung.

Jeder ist gerufen. 
Wir sind verantwortlich für die Zukunft der Menschheit, für uns und unsere Kinder. Diese neuen Kinder, die mit den alten Mustern nicht verstanden werden können.
Die Neuen Menschen, die Licht Samen, werden neu lieben....

Gesegnet sei der Licht Weg in Ewigkeiten!"

Alicia Hamm. 



Interview mit der bekannten Medizinfrau und Schamanin aus Argentinien

Alicia Hamm

  1. „Brücke zwischen den Welten“ zu sein, das ist Ihr Auftrag.
    Welche Welten überbrücken Sie?

Ich bin als “Brücke“ initiiert worden als ich noch lernte, und noch sehr jung war. Damals habe ich als Dolmetscherin für meine Lehrer und Meister gearbeitet und wusste nicht um die Tragweite der Brücke. Ich dachte, ich würde eine Brücke zwischen den Alten Kulturen und den modernen lebenden zivilisierten Menschen sein, auch zwischen den Natives aus Nord und Latein Amerika, weil es das war, was ich bis dahin tat. Wie immer, glaubt man zu wissen aus der Erfahrung, aber das ist die Vergangenheit.

Nach der Initiation begann die Brücke zu wachsen, auch meine Erfahrung, und ich wurde eine Brücke zwischen den Welten. Meine Realität hat meine Vorstellung überstiegen. Wir können uns nicht wirklich etwas vorstellen, was total neu und unbekannt für uns ist, wir mischen Altes neu zusammen und denken, wir hätten etwas Neues erfunden. Aber so war es nicht, es war ganz neu und unerwartet. Die Brücke vereinigte das Hier und das Jenseits, Materielle und Spirituelle Welt, inkarnierte und nicht inkarnierte Seelen, (ich würde auch “Geister“ sagen wollen, aber ich weiß, dass man bei diesem Wort seltsame Vorstellungen bekommt, so würde ich lieber bei „Spirits“ bleiben). Als ich weitere Bereiche der „Brücke“ erfuhr, fing ich an die Medialität zu entwickeln, und ereichte die

Kommunikation mit den Spirits....

 

  1. Argentinien ist Ihr Geburtsland. Sie sind dort schon als Kind mit schamanischen Weisheiten in Berührung gekommen. Wie war das möglich?

 Es war eine sehr gemischte Gesellschaft in Lateinamerika, die alte und die neue Kultur lebten beieinander, und ich bekam viele verschieden Einflusse beider Seiten mit.

Der „Rote Weg“ ist ein wichtiger Teil Ihrer Lehren. Was verstehen Sie darunter?

Der „Rote Weg“ ist der Weg des Herzens, es ist eine spirituelle Einstellung und nicht eine Frage der Rasse oder Kultur. Es ist der Glaube, dass wir alle miteinander verwandt sind, alle Kinder des Grossen Geistes und Mutter Erde sind, also sind wir alle Brüder und Schwestern, die auf unserem Planeten ihr Zuhause haben. Es ist der Glaube, dass Alles lebendig ist, auch das Wasser und die Luft, die Steine und das Grüne, alle haben eine Seele und atmen dieselbe Luft gleichzeitig: die Menschen, die Tiere, die Bäume.... Es sind verschiedene Formen des Lebens, die einen anderen Aspekt des Bewusstseins verkörpern und den Geist auf ihre eigene Art offenbaren.... Es ist der Respekt und die Liebe für „Alle Meine Verwandte“, eine der heiligsten Worte für uns....

  1. Gran Canaria ist ihre jetzige Heimat, aber Sie sind jedes Jahr viele Monate in vielen europäischen Ländern unterwegs. Dies ist für Sie sicher auch eine große Anstrengung und ein großer persönlicher Verzicht. Was ist ihre Motivation?

Es ist mehr meine Mission als eine Motivation. Eine Brücke kann nicht nur auf einer Seite bleiben, und „das Bleiben“ ist für mich jetzt nicht Teil meiner Reise. Wir neigen dazu bleiben zu wollen, uns fest zu installieren und unsere Position nicht zu ändern, aber gerade in dieser Zeit müssen wir mit Veränderung rechnen. Wir sind im Fluss, und man kann das Wasser nicht fest halten, aber man kann fließen....  

 

  1. Der Schwerpunkt Ihrer Lehren ist das Medizinrad und die Schwitzhütte.
    Können Sie kurz beschreiben, worum es da geht?

Das Medizin Rad ist der Heilige Kreis, die perfekteste Form in der Materiellen Welt, der Steinkreis ist der älteste Tempel der Menschheit. Als die Europäer zu uns kamen, gab es tausende Medizin Räder auf unserem Kontinent. Ich habe einige gelernt, aber in dem Lakota Medizin Rad fühle ich mich Zuhause. Dort bekommen wir die Möglichkeit, in unsere Innere Welt hinein zu gehen, uns zu ordnen, Kontakt aufzunehmen mit unserem Inneren Kind, der Inneren Frau, dem Innerem Mann und der Seele, in die Mitte zu gehen und uns mit Oben und Unten zu verbinden. Zu fühlen, Vater ist oben, Mutter ist unten, ich bin das Kind und bin hier Zuhause.... Wir ordnen alles in dem Kreis und denken auch rund....

Die Schwitzhütte und die Visions-Suche sind zwei der heiligsten Zeremonien, die wir haben. Ich respektiere die Lehren und folge streng der Tradition und den Anweisungen von Black Elk, von dem ich sie gelernt habe. Es gibt auch verschiedene Schwitzhütten - die ich mache ist eine Wiedergeburt Zeremonie. Sie unterliegen der mündlichen Übertragung, somit darf ich nicht mehr darüber schreiben.

 

  1. Das Jahr 2012 ist in aller Munde. Hat es für Sie auch eine besondere Bedeutung?

Ja, es ist der Übergang in die nächste Welt, die Fünfte. Nach der Hopi Lehre geht jetzt die vierte Welt zu Ende. Unsere Arbeit war und ist es, einen sanften Übergang in die nächste Welt zu ermöglichen, soweit es Menschen möglich ist.

Der Rote Weg ist die Form des „Heiligen Pfades“, die Art Mutter Erde zu ehren und zu respektieren. Wenn wir so wandern wollen, müssen wir einiges ändern, an unsere Art zu denken und zu handeln. Altes zu verlassen schafft Raum für Neues, so können wir mit den Veränderungen fließen ohne Angst zu bekommen. Wir verändern uns mit, wir tanzen in Harmonie mit dem Neuen....

Über die neue Zeit ist nichts geschrieben, alle Prophezeiungen sind über die alte Zeit und gehen mit ihr zu Ende. Wir werden die neue Welt mit erschaffen, die neue Geschichte schreiben, deswegen ist es so wichtig was wir gerade in diesem Jahr tun. Es ist die Zeit der Reinigung, unsere Entscheidungen werden unserem Erleben mitbestimmen, und diese sind wiederum abhängig von unserem Glauben und Vertrauen, oder unserer Angst.

In der Energie der neuen Zeit, manifestieren sich unsere Gedanken und Gefühle, Wünsche und Befürchtungen sehr schnell und bestimmen die Richtung unseres Weges....

 

  1. Sie sind eine Medizinfrau, im Westen kennt man fast nur Männer-Schamanen, die die Lehre der indogenen Völker bei uns verbreiten.
    Das ist für viele Frauen sicher eine Ermutigung und Inspiration.

Wie sehen Sie das?

In meiner Kultur sind Männer wie Frauen Medizin Menschen, sie werden nicht nach Geschlecht unterschieden, sondern nach Begabung, Neigung und Talent. Die Frauen haben durch ihre besondere Natur und der Mütterlichkeit eine besondere Verbindung zur Mutter Erde, sie sind als Mütter schon von Natur aus verbunden mit dem Weg der Heilung, und wenn sie ihrer Intuition vertrauen können sie das Ur-Wissen kontaktieren und sich leiten lassen und Erstaunliches bewirken. Nur mit der harmonische Verbindung von Männer und Frauen, bei der beider Eigenarten und Kräfte gegenseitig respektiert und akzeptiert werden, können wir eine gesunde Gesellschaft errichten, in der unsere Kinder sich gesund entwickeln können.

 

  1. Am Schluss noch eine persönliche Frage: Sie sprechen perfekt Deutsch. Wie haben Sie unsere Sprache so gut gelernt?

Ich habe deutsch geheiratet und lange in Deutschland gelebt

http://www.erdenseele.de/alicia-hamm-208.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TAGBLATT
Ausgabe für die Stadt St.Gallen,
Gossau und Umgebung

 

Interviu Alicia:


1.Interviewfrage an Alicia:„Brücke zwischen den Welten“ zu sein, das ist Ihr Auftrag.
Welche Welten überbrücken Sie?
Alicia antwortet auf 1:Ich bin als “Brücke“ initiiert worden als ich noch lernte, und noch sehr jung war.  Damals habe ich als Dolmetscherin für meine Lehrer und Meister gearbeitet und wusste nicht um die Tragweite der Brücke. Ich dachte, ich würde eine Brücke zwischen den Alten Kulturen und den modernen lebenden zivilisierten Menschen sein, auch zwischen den Natives aus Nord und Latein Amerika, weil es das war, was ich bis dahin tat. Wie immer, glaubt man zu wissen aus der Erfahrung, aber das ist die Vergangenheit.
Nach der Initiation begann die Brücke  zu wachsen, auch meine Erfahrung, und ich wurde eine Brücke zwischen den Welten. Meine Realität hat meine Vorstellung überstiegen. Wir können uns nicht wirklich  etwas vorstellen, was total neu und unbekannt für uns ist, wir mischen Altes neu zusammen und denken, wir hätten etwas Neues erfunden.  Aber so war es nicht, es war ganz neu und unerwartet.  Die Brücke vereinigte das Hier und das Jenseits, Materielle und Spirituelle Welt, inkarnierte und nicht inkarnierte Seelen, (ich würde auch “Geister“ sagen wollen, aber ich weiß, dass man bei diesem Wort seltsame Vorstellungen bekommt, so würde ich lieber bei „Spirits“ bleiben). Als ich weitere Bereiche der „Brücke“ erfuhr, fing ich an die Medialität zu entwickeln, und ereichte die
Kommunikation mit den Spirits....


2.Interviewfrage an Alicia:Argentinien ist Ihr Geburtsland. Sie sind dort schon als Kind mit schamanischen  Weisheiten in Berührung gekommen.
Wie war das möglich?
Alicia antwortet auf 2:Es ist eine sehr gemischte Gesellschaft in Lateinamerika, die alte und die neue Kultur lebten beieinander, und ich bekam viele verschieden Einflusse beider Seiten mit.



3.Interviewfrage an Alicia:Der „Rote Weg“ ist ein wichtiger Teil Ihrer Lehren. Was verstehen Sie darunter?  
Alicia antwortet auf 3:Der „Rote Weg“ ist der Weg des Herzens, es ist eine spirituelle Einstellung und nicht eine Frage der Rasse oder Kultur. Es ist der Glaube, dass wir alle miteinander verwandt sind, alle Kinder des Grossen Geistes und Mutter Erde sind, also sind wir alle Brüder und Schwestern, die auf unserem Planeten ihr Zuhause haben. Es ist der Glaube, dass Alles lebendig ist, auch das Wasser und die Luft, die Steine und das Grüne, alle haben eine Seele und atmen dieselbe Luft gleichzeitig: die Menschen, die
Tiere Bäume.... Es sind verschiedene  Formen des Lebens, die einen anderen Aspekt des Bewusstseins verkörpern und den Geist auf ihre eigene Art offenbaren.... Es ist der Respekt und die Liebe für „Alle Meine Verwandte“, eine der heiligsten Worte für uns....

4.Interviewfrage an Alicia:Gran Canaria ist ihre jetzige Heimat, aber Sie sind jedes Jahr viele Monate in vielen europäischen Ländern unterwegs. Dies ist für Sie sicher auch eine große Anstrengung und ein großer persönlicher Verzicht. Was ist ihre Motivation?
Alicia antwortet auf 4:Es ist mehr meine Mission als eine Motivation. Eine Brücke kann nicht nur auf einer Seite bleiben, und „das Bleiben“ ist für mich jetzt nicht Teil meiner Reise. Wir neigen dazu  bleiben zu wollen, uns fest zu installieren und unsere Position nicht zu ändern, aber gerade in dieser Zeit müssen wir mit Veränderung rechnen. Wir sind im Fluss, und man kann das Wasser nicht fest halten, aber man kann fließen....

 
5.Interviewfrage an Alicia:Der Schwerpunkt Ihrer Lehren ist das Medizinrad und die Schwitzhütte.Können Sie kurz beschreiben, worum es da geht?
Alicia antwortet auf 5:Das Medizin Rad ist der Heilige Kreis, die perfekteste Form in der Materiellen Welt, der Steinkreis ist der älteste Tempel der Menschheit. Als die Europäer zu uns kamen, gab es tausende Medizin Räder auf unserem Kontinent. Ich habe einige gelernt, aber in dem Lakota Medizin Rad fühle ich mich Zuhause. Dort bekommen wir die Möglichkeit, in unsere Innere Welt hinein zu gehen, uns zu ordnen, Kontakt aufzunehmen mit unserem Inneren Kind, der Inneren Frau, dem Innerem Mann und der Seele, in die Mitte zu gehen und uns mit Oben und Unten zu verbinden. Zu fühlen, Vater ist oben, Mutter ist unten, ich bin das Kind und bin hier Zuhause.... Wir ordnen alles in dem Kreis und denken auch rund....
Die Schwitzhütte und die Visions-Suche sind zwei der heiligste Zeremonien, die wir haben. Ich respektiere die Lehren und folge streng der Tradition und den Anweisungen von Black Elk, von dem ich sie gelernt habe. Es gibt auch verschiedene Schwitzhütten, die ich mache ist eine Wiedergeburt Zeremonie. Sie unterliegen der mündlichen Übertragung, somit darf ich nicht mehr darüber schreiben.


6.Interviewfrage an Alicia:Das Jahr 2012 ist in aller Munde. Hat es für Sie auch eine besondere Bedeutung?
Alicia antwortet auf 6:Ja, es ist der Übergang in die nächste Welt, die Fünfte. Nach der Hopi Lehre geht jetzt die vierte Welt zu Ende. Unsere Arbeit war und ist es,einen sanften Übergang in die nächste Welt zu ermöglichen, soweit es Menschen möglich ist.
Der Rote Weg ist die Form des „Heiligen Pfades“, die Art Mutter Erde zu ehren und zu respektieren. Wenn wir so wandern wollen, müssen wir einiges ändern, an unsere Art zu denken und zu handeln. Altes zu verlassen schafft Raum für Neues, so können wir mit den Veränderungen fließen ohne Angst zu bekommen. Wir verändern uns mit, wir tanzen in Harmonie mit dem Neuen....
Über die neue Zeit ist nichts geschrieben, alle Prophezeiungen sind über die alte Zeit und gehen mit ihr zu Ende. Wir werden die neue Welt mit erschaffen, die neue Geschichte schreiben, deswegen ist es so wichtig was wir gerade in diesem Jahr tun. Es ist die Zeit der Reinigung, unsere Entscheidungen werden unserem Erleben mitbestimmen, und diese sind wiederum abhängig von unserem Glauben und Vertrauen, oder unserer Angst.
In der Energie der neuen Zeit, manifestieren sich unsere Gedanken und Gefühle, Wünsche und Befürchtungen sehr schnell und bestimmen die Richtung unseres Weges....


7.Interviewfrage an Alicia:Sie sind eine Medizinfrau, im Westen kennt man fast nur Männer-Schamanen, die die Lehre der indogenen Völker bei uns verbreiten.
Das ist für viele Frauen sicher eine Ermutigung und Inspiration.
Wie sehen Sie das?
Alicia antwortet auf 7:In meiner Kultur sind  Männer wie Frauen Medizin Menschen, sie werden nicht nach Geschlecht unterschieden, sondern nach Begabung, Neigung und Talent. Die Frauen haben durch ihre besondere Natur und der Mütterlichkeit eine besondere Verbindung zur Mutter Erde, sie sind als Mütter schon von Natur aus verbunden mit dem Weg der Heilung, und wenn sie ihrer Intuition vertrauen können sie das Ur-Wissen kontaktieren und sich leiten lassen und Erstaunliches bewirken. Nur mit der harmonische Verbindung von Männer und Frauen, bei der beider Eigenarten und Kräfte gegenseitig respektiert und akzeptiert werden, können wir eine gesunde Gesellschaft errichten, in der unsere Kinder sich gesund entwickeln können.

http://www.erdenseele.de/index.php/alicia-hamm-208.html

 

Interviu mit Alicia Hamm

 

May 2011: Im Spiegel einer Schamanin
«Schamanischer Spiegel: Auf der Suche nach sich selbst», heisst derVortrag von Alicia Hamm

 

(Sie ist Lehrerin, aber nach indianischer Hopi- und Lakota-Tradition
als Medizinfrau ausgebildet.)
Der schamanischer Spiegel bringt Licht ins Dunkle und unbewusste Teile der menschlichen Psyche erleuchten.
Manch Zuschauer, sind dengekommen, um sich von der Amerikanischen-Indianerin Antworten auf die Probleme des westlichen Lebenswandels zu holen.
Erlebnis statt Vortrag:
Wer aber grosse Reden erwartet hat, wird enttäuscht: «Wohl fühle ich mich hier vor euch nicht», sagt AliciaHamm gleich zu Beginn.. «Ich will euch nicht mit Informationen anfüllen, sondern ein Erlebnis mit euch haben.» Fragen kontert sie nüchtern mit Gegenfragen.Plädiert zum gemeinsamen Sein und zur Stille. Ermuntert von Hamm, formen die Zuschauer schliesslich aus den Stuhlreihen einen Kreis. Ein Miteinander anstatt ein Gegenüber. Die Schamanin wirft philosophische Fragen auf, provoziert, lässt diskutieren. Eine Runde, in der sich verschiedene Menschen und Meinungen spiegeln. Für westliche, gesellschaftliche Einteilungen hat sie wenig Verständnis: «Ihr trennt alles», sagt sie. «Ihr habt Freizeit und Arbeitszeit, aber nie Zeit. Ihr trennt Medizin, Psychologie und Religion.» Im Alltag ihrer Kultur trenne man nicht. Als Schamanin oder Medizinfrau arbeite sie mit einem weiteren Begriff von Medizin, der weder Psychologie noch Religion aus schliesse. «Religion kommt zudem vom Lateinischen ‹religare›, was so viel wie wieder anbinden bedeutet», sagt Hamm. Das sei zum Beispiel folgender massen zu verstehen: «Bei einem Schockerlebnis, einer Verletzung verlässt die Seele den Menschen. Dann fühlt man sich verwirrt, steht neben sich.» Bei der Selbstheilung gehe es darum, die Seele wieder mit dem Menschen zu verbinden. Die obigen Bereiche seien dem nach schlecht trennbar. Schamanen müssen sterben«Um Schamanin zu werden, muss man einmal gestorben sein», sagt Hamm. «Man muss auf die andere Seite gegangen sein, zurückkommen und darüber berichten. »
Alicia Hamm ist die Brücke zwischen Welten. Auch zwischen Zivilisation und natürlicher Lebensweise. «Meine Aufgabe ist es, Bewusstsein zu vermitteln.» Licht ins Dunkle bringen. Mit ihren Auffassungen stösst
sie bei vielen auf Gehör, erhält Dank.
SimoneBuff

 

español :

1. Pregunta a Alicia: su cometido es ser un “puente entre mundos”.

¿Cuáles son los mundos entre los que tiende un puente?

 

Alicia responde: fui iniciada como “puente” cuando todavía era muy joven. En aquellos entonces trabajaba como intérprete para mis profesores y maestros y no sabía cual era el verdadero alcance del puente. Pensé que era un puente entre las culturas antiguas y los hombres actuales modernos y civilizados, así como entre Norteamérica y Latinoamérica, porque eso era lo que había hecho hasta entonces. Como es habitual, creemos conocer las cosas basándonos en la experiencia que tenemos, pero eso corresponde al pasado. Tras la iniciación, tanto este puente, como mi experiencia, crecieron hasta convertirme en un puente entre mundos. Mi realidad ha superado mis concepciones. No somos capaces de imaginar algo que sea verdaderamente nuevo y desconocido para nosotros, sino que creemos descubrir algo nuevo cuando en realidad lo que hacemos es una nueva mezcla de lo antiguo. Pero este no fue el caso. Fue algo completamente nuevo e inesperado. El puente enlazaba el Aquí con el Otro Lado, el mundo material con el espiritual, las almas encarnadas con las no encarnadas (me gustaría decir la palabra “Geist”, pero sé que esta palabra evoca extrañas ideas, así me quedaré con la palabra “Spirit[1]). Al experimentar otros aspectos del “puente”, comencé a desarrollar la mediumnidad y entré en comunicación con los espíritus.

2. Pregunta a Alicia: su país natal es Argentina. Entró en contacto con la sabiduría chamánica todavía siendo niña.
¿Cómo fue esto posible?

Alicia contesta: La sociedad latinoamericana está muy mezclada; en ella convivían las culturas antigua y moderna, y recibí muchas influencias diferentes de ambas.

3. Pregunta a Alicia: el “Camino Rojo” es una parte importante de sus enseñanzas. ¿Qué entiende usted por ello?

Alicia responde: El “Camino Rojo” es el camino del corazón, es una actitud espiritual y no una cuestión de raza o cultura. Es la convicción de que todos estamos emparentados, que todos somos hijos del Gran Espíritu y la Madre Tierra, de modo que todos somos hermanos y hermanas que hemos encontrado nuestro hogar en nuestro planeta. Es la convicción de que todo está vivo, también el agua y el aire, las piedras y el verde, todos tienen un alma y respiran el mismo aire a la vez: los seres humanos, los animales, los árboles .. son formas diferentes de la vida, que encarnan diferentes formas de conciencia y son manifestaciones propias del espíritu.... es el respeto y el amor por “Todas mis Relaciones”, palabras que se incluyen entre las más sagradas para nosotros ...


4. Pregunta a Alicia: Gran Canaria es actualmente su tierra, pero cada año pasa muchos meses viajando por diferentes países europeos. Esto supone seguramente para usted un gran esfuerzo y una gran renuncia personal. ¿Qué le motiva a ello?


Alicia responde: es más una misión que una motivación. Un puente no puede permanecer en uno de los lados, y actualmente el “permanecer” no forma parte de mi viaje. Tendemos a querer permanecer, instalarnos firmemente y no querer cambiar nuestras posiciones, pero especialmente en este momento debemos contar con cambios. Nos encontramos en medio del río y no podemos detener el agua, pero sí podemos fluir...

 
5. Pregunta a Alicia: el punto esencial de sus enseñanzas son la Rueda Medicinal y la Cabaña de Sudar. ¿Puede explicar brevemente de qué se trata?

 

Alicia responde: la Rueda Medicinal es el Círculo Sagrado, la forma más perfecta en el mundo material, el círculo de piedras es el templo más antiguo de la humanidad. Cuando los europeos llegaron a nuestras tierras, había miles de Ruedas Medicinales en nuestro continente. He aprendido algunas, pero me siento en casa con la Rueda Medicinal Lakota. En ella obtenemos la posibilidad de adentrarnos en nuestro mundo interior, ordenarnos y establecer contacto con el niño interior, la mujer interior, el hombre interior y el alma, ir al centro y conectarnos con el Arriba y el Abajo. Sentir cómo el padre está arriba, la madre abajo, cómo yo soy el hijo y aquí me encuentro en casa... ordenamos todo en el círculo, también nuestro pensamiento es circular...

La Cabaña de Sudar y la Búsqueda de Visión son dos de las ceremonias más sagradas que tenemos. Respeto las enseñanzas y sigo con respeto la tradición e indicaciones de Black Elk, del cual las he aprendido. Existen diferentes Cabañas de Sudar, y la que yo hago es un ceremonia de renacimiento. Están sujetas a la transmisión oral, por lo que no puedo escribir nada más al respecto.

 

6. Pregunta a Alicia: el año 2012 se encuentra en boca de todos. ¿Tiene también para usted una significación especial?

Alicia responde: Sí, es el paso al próximo Mundo, el Quinto. Según las enseñanzas Hopi, el Cuarto Mundo toca a su fin. Nuestro trabajo ha sido, y es todavía, facilitar un tránsito suave al próximo Mundo, en la medida en que esto sea posible para los seres humanos. El Camino Rojo es la forma del “Sendero Sagrado”, la forma de respetar y honrar a la Madre Tierra. Si queremos migrar de esta manera, debemos cambiar algunas cosas en nuestra forma de pensar y obrar. Al abandonar lo viejo, se crea espacio para lo nuevo, de modo que podemos fluir con los cambios sin tener miedo. Nos transformamos y bailamos en armonía con lo nuevo...
No hay nada escrito sobre los nuevos tiempos, todas las profecías son del tiempo antiguo y terminan con él. Vamos a co-crear el Nuevo Mundo, a escribir la nueva historia, por eso es tan importante lo que hagamos precisamente este año. Son tiempos de limpieza, nuestras decisiones van a determinar nuestras vidas y éstas dependen, a su vez, de nuestras creencias y de nuestra confianza o nuestro miedo.

En la energía de los  Nuevos Tiempos, nuestros pensamientos y sentimientos, nuestros deseos y temores se manifiestan muy rápido y determinan la dirección de nuestro camino ….

7. Pregunta a Alicia: usted es una Mujer de Medicina, en occidente se conocen casi exclusivamente chamanes-hombres que difunden las enseñanzas de los pueblos indígenas entre nosotros.

Seguro que para muchas mujeres, esto supone un estímulo y una inspiración.

¿Cómo lo ve usted?

 

Alicia responde: en mi cultura tanto los hombres como las mujeres son personas de medicina que no se diferencian según su género, sino según sus capacidades, inclinaciones y talentos. Dada la particular naturaleza de las mujeres y su maternidad, tienen una conexión especial con la Madre Tierra, en cuanto que madres están vinculadas por naturaleza con el camino de la sanación, y cuando pueden confiar en su intuición, son capaces de contactar con el conocimiento ancestral, dejarse guiar y hacer cosas sorprendentes. Tan sólo a través del vínculo armónico entre hombres y mujeres, en el cual se respeta y acepta mutuamente la singularidad y el poder respectivos, podemos constituir una sociedad sana, en la que nuestros hijos puedan desarrollarse de forma saludable.


ENGLISH:

1. Question to Alicia: Your mission is to be a “bridge between worlds”.

What worlds do you bridge over?

 

Alicia answers: I was very young when I was initiated as a “bridge”, I was still a student. I used to work as a translator for my teachers and masters, and I was not aware of the scope of being a “bridge”. I used to think that I was a bridge between the old cultures and the modern, civilised  men, as well as a bridge between the natives of North and South America, that was what I had been doing until that moment. We usually think that we know about something, based in our previous experiences, but they belong to the past. After being initiated, the bridge began to grow, and also my experience grew, and I became a bridge between worlds. My reality has overcome my expectations. We cannot imagine something that is truly new and unknown for us, so we mix something old all over again and we think we have discovered something new. But that was not the case, it was something totally new and unexpected. The bridge was connecting the Here with the Other Side, the material world with the spiritual world, incarnated and non-incarnated souls. I discovered other aspects of the “bridge” and started developing the mediumship; Finally I reached the communication with the spirits...



2. Question to Alicia: Argentina is your homeland. Being still a child, you got in contact with shamanistic wisdom.

How was that possible?

 

Alicia answers: The society in Latin America is a very mixed one, the old culture coexists with the new culture, and I received very different influences from both sides.


3. Question to Alicia: The “Red Path” is an important part of your teachings. What do you mean by it?

 

Alicia answers: The “Red Path” is the path of the heart, it is a spiritual attitude and not a question of race or culture. It is the believe, that we all are related, we all are children of the Great Spirit and of the Mother Earth, so we all are sisters and brothers who have found our  home on this planet. It is the believe that everything is alive, so the water and the air, the stones and the green, it all has a soul and we breathe the same air at the same time: people, animals, trees … they all are different forms of life, that embody on its own way different aspects from the conscience and the spirits … It is the love and respect for “All my Relations”, one of the most sacred words for us ..

 


4. Question to Alicia: Gran Canaria is your actual homeland, but every year you spend  many months travelling around many European countries. This is surely a great effort and a great sacrifice for you. What is your motivation?

 

Alicia answers: It is more a mission than a motivation. A bridge cannot stay on just one side, and “to stay” is not part of my journey for the moment. We tend to stay,to get firmly established and not to change our position, but particularly in this very moment, we have to take account of the changes. We are in the middle of a river, and we cannot stop the water, but we can flow with it...


 
5. Question to Alicia: The main focus of your teachings is the Medicine Wheel and the Sweatlodge. Can you shortly explain what is it about?

 

Alicia answers: The Medicine Wheel is the sacred circle, the most perfect form of the material world, the stone circle is the oldest temple of humanity. When the European arrived in our land, there were thousands of Medicine Wheels in our continent. I learned some different traditions but I feel at home with the Lakota Medicine Wheel. It is the opportunity to go into our inner world, tidy up ourselves, and get in touch with our inner child, our inner woman, our inner man and the soul, and finally go to the centre and get connected to the Above and the Below. To feel that Father is Above, Mother is Below and I am the child and here is my home... we arrange everything in a circle, even our thinking is round...

The sweat lodge and the Vision Quest are two of our most sacred ceremonies. I do respect the teachings and I follow strictly the tradition and the instructions from Black Elk, from whom I learned them. There are different sweat lodges, the one I do is a ceremony of rebirthing. They underlie the oral tradition, so I cannot write any more about it.

6. Question to Alicia: Everybody is talking about the year 2012. Does it also have a  special meaning to you?

 

Alicia answers:  Yes, it is the transition to the next world, the Fifth. According to he Hopi teachings, the forth world is now coming to its end. Our work has been, and still is, to enable a smooth transition into the next world, as far as it is possible for humanity.

The Red Path is a form of the “Sacred Path”, the way to honour and respect Mother Earth. If we want to wander this way, we have to change some things in our way of thinking and handling. Letting go the old, makes available space for the new, and so we can go with the flow of changes without feeling afraid. We change with it, we dance in harmony with the new....

There is nothing written about the new time, all of the prophecies are about the old world and they finish with it. We will be  co-creating the new world, writing the new history, and that is the reason why it is so important whatever we do this year. It is the time of  cleansing, our decisions will determine our experiences, which are themselves dependent on our believes and our confidence or our fears. The energy of the new times manifests very quickly our thoughts and feelings, desires and fears, and determines the direction of our path....


7. Question to Alicia: You are a Medicine Woman, in the West we know generally just shaman men, who spread the teachings of the native people among us.

This is surely encouraging and an inspiration for many women.

What do you think about that?

 

Alicia answers to 7: In my culture there are Medicine  Men and Medicine Women, we don't differentiate by gender, but by faculty, tendency or talent. Despite their own nature and their motherhood, women have a special connection to mother earth; As mothers they are already connected to the Healing Path, and whenever they manage to trust their intuition, they are able to get in contact with the ancient knowledge and let themselves be guided achieving astonishing things. Only through the harmonic connection between men and women, in which the power and peculiarity of each gender is mutually respected, we will be able to stablish a healthy society, in which our children can develop healthily.

 

 

 

 

Lebenslauf

 

Nach ihrer Vita befragt, antwortete sie:

"Ihr sagt, dass Ihr eine Biographie wollt. Das ist nicht einfach für mich. Ich habe Schwierigkeiten mit persönlichen Fragen und ich glaube, dass mein Privatleben nicht wichtig ist. Es geht um die Arbeit, die wir für Mutter Erde leisten.

Ich bin in Argentinien geboren und die Guaranis sind in meinem Blut. Ich bin in einer Mischkultur aufgewachsen und habe in beiden Kulturen meinen Platz. In der westlichen Kultur bin ich Lehrerin, Professorin und Dolmetscherin, in unserer alten Kultur bin ich Medizinfrau. Ich habe bei Inka-, Mezteque-, BearTribe-, Lakota-, Hopi-Meistern und Meisterinnen gelernt und gearbeitet - ich hatte das Privileg von Black Elk, Swift Dear, Brave Buffalo, The Lord of the Winds, dem Inka Meister Don Eduardo, Franco Gabriel Hernandez und anderen Lehrern zu lernen.

Meine erste Aufgabe war es zu übersetzen, wenn die Medizinmänner Europa besuchten. Ich habe Mittel- und Nordamerika besucht, um zu lernen und ich war im Hopi Land (Arizona) um meine letzte Initiation zu erhalten. Mein Weg führte mich vom Süden zum Norden dann zum Osten und zum Westen